Micron Document
____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|


The NomadNet German Wikipedia | Archives | Info
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b

🔍 Search

ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ

Remigration
──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────
top
Remigration (von lateinisch remigrare „zurĂŒckwandern“, „zurĂŒckkehren“), auch RĂŒckwanderung oder RĂŒckkehrmigration, bezeichnet den Teil eines Migrationsprozesses, bei dem Menschen nach einer betrĂ€chtlichen Zeitspanne in einem anderen Land oder einer anderen Region in ihr Herkunftsland oder ihre Herkunftsregion zurĂŒckkehren. Remigration findet in umgekehrter Richtung zur vorangegangenen Migration statt. Der Begriff wurde von der Neuen Rechten als Kampfbegriff und Euphemismus fĂŒr Vertreibung und Deportation etabliert. Eine Jury wĂ€hlte ihn zum „Unwort des Jahres 2023“ in Deutschland.

Contents

‱ Definition
‱ Frankreich
‱ Deutschland
‱ Literatur
‱ Weblinks

──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────

Definition

Der Begriff steht fĂŒr die RĂŒckkehr in einem engeren oder weiteren Herkunftskontext der Migration meist am Ende einer Wanderungskette. Üblicherweise wird von Remigration nur innerhalb der Biografie einer einzelnen Person gesprochen.cite-ref-1[1] Die Remigration der Nachfahren wird unter dem Terminus „Remigration der 2. Generation“ in der Migrationssoziologie behandelt.cite-ref-2[2] Der Ursprungsort kann ein Haus, Dorf, eine Region, ein Nationalstaat oder Kontinent sein.cite-ref-3[3]

Formen und Perspektiven

Bis in die 1960er Jahre wurde die Remigration kaum erforscht, da es keine befriedigende Datengrundlage gab und die Migrationsforscher sich auf andere Aspekte der Migration konzentrierten.cite-ref-4[4]

Man kann zwischen der freiwilligen und erzwungenen RĂŒckkehr unterscheiden: Die Remigration kann durch einen Migranten selbst initiiert oder aber auch erzwungen sein. Im Kontext der staatlich erzwungenen RĂŒckkehr werden die Begriffe „RĂŒckfĂŒhrung“, „Abschiebung“, „Ausweisung“ oder „Deportation“ gebraucht.cite-ref-0-5-0[5] Auch bei der freiwilligen RĂŒckkehr können staatliche Institutionen oder Nichtregierungsorganisationen beteiligt sein, die die Remigration bzw. Reintegration organisatorisch und/oder finanziell unterstĂŒtzen.cite-ref-0-5-1[5]

Der italienische Soziologe Francesco P. Cerase kam 1974 anhand einer Untersuchung der Remigration italienischer Auswanderer aus den USAcite-ref-6[6] zu einer Typisierung der Remigration, die in der Migrationsforschung bis heute verbreitet ist.cite-ref-7[7]

| Klassifikation | Remigration nach Jahren | Orientierung |
|---|---|---|
| Fehlschlag der Migration | <5 | Herkunftsort |
| Bewahrung der IdentitĂ€t | 5–10 | Herkunftsort |
| RĂŒckkehr zur Innovation | 10–20 | Auswanderungsort |
| Heimkehr zum Ruhestand | >20 | Auswanderungsort |
| keine RĂŒckkehr | | Auswanderungsort |

Bei einer Remigration nach kurzer Zeit spricht er von einem Fehlschlag der Migration und nennt als mögliche GrĂŒnde Anpassungsschwierigkeiten und das Fehlen adĂ€quater Erwerbsmöglichkeiten. Eine Remigration zur Bewahrung der IdentitĂ€t findet statt, nachdem sich der Auswanderer eingerichtet hat, eventuell genĂŒgend erspart hat und seine Heimatkultur bewahren und sogar im Herkunftsort pflegen will. Deshalb spricht man auch von RĂŒckkehr aus Konservatismus. Als eine RĂŒckkehr zur Innovation bezeichnet er die RĂŒckwanderung nach langem Aufenthalt mit dem Ziel, neue Ideen in seiner Heimat zu verwirklichen. Dieser Fall tritt seltener auf und der RĂŒckkehrer trifft auf den Beharrungswiderstand der lokalen Gesellschaft. Die RĂŒckkehr nach dem altersbedingten Ausscheiden aus dem Erwerbsleben findet erst nach langer Zeit statt und der RĂŒckkehrer ist wegen seiner langen Abwesenheit und seiner Sozialisation am Auswanderungsort entfremdet.cite-ref-king-regional-14f-8-1[8]

Ein anderer, von Jean-Pierre Cassarino vorgestellter Ansatz unterscheidet bei RĂŒckkehrern nach unterschiedlichen Graden der Vorbereitung („preparedness“), die auch mit verschiedenen Möglichkeiten der Aktivierung von Ressourcen fĂŒr die Remigration und Reintegration zusammenhĂ€ngen. Dazu zĂ€hlt die Aktivierung und Nutzung von finanziellem Kapital, Qualifizierungen und sozialem Kapital. Je höher dieses ausfĂ€llt, umso erfolgversprechender ist die Remigration und Reintegration fĂŒr die wandernde Person und das Herkunftsland. Entlang dieser Dimension lĂ€sst sich die Remigranten graduell klassifizieren. Am besten gestellt sind RĂŒckkehrer, deren hoher Grad an „preparedness“ es erlaubt, Zeitpunkt und Art der RĂŒckwanderung selbststĂ€ndig zu planen. Diese verfĂŒgen ĂŒber hohe Ressourcen und können diese nutzen sowie außerdem Kosten und Nutzen einer RĂŒckkehr gegenĂŒber einem Verbleib abwĂ€gen. Am schlechtesten gestellt sind etwa Personen, die das Aufnahmeland zum Beispiel wegen Abschiebungen verlassen. Ihre Bereitschaft zur RĂŒckkehr sowie die Ressourcen sind am niedrigsten ausgeprĂ€gt.cite-ref-1-9-0[9]

Die Migrationswissenschaftlerin Katie Kuschminder unterscheidet nach den strategischen VerhĂ€ltnissen der RĂŒckkehrer vier FĂ€lle:

‱ Freiwillige RĂŒckkehr aus langer und meist erfolgreicher Abwesenheit mit dem Wunsch starker Eingliederung, wobei der Remigrant beiden Kulturkreisen zugewandt ist und bleibt.
‱ Freiwillige RĂŒckkehr aus langer und meist erfolgreicher Abwesenheit mit dem Wunsch, die Werte und Kultur des Gastlandes wie in einer Enklave in seinem Ursprungsort zu erhalten.
‱ Freiwillige RĂŒckkehr aus kĂŒrzerer und stabiler Abwesenheit mit traditionellen Ansichten und Werten des Ursprungsortes.
‱ Unvorbereitete RĂŒckkehr (z. B. wegen Abschiebung, Deportation) nach kurzer Abwesenheit unter wirtschaftlich ungesicherten VerhĂ€ltnissen. Kein Bezug zu Werten und Kultur des Gastlandes. Die RĂŒckkehrer werden von der herrschenden Mehrheitsgesellschaft des Ursprungslandes abgelehnt.cite-ref-10[10]

Auf der Makroebene werden Migranten auf der Ebene der Nationalstaaten hÀufig in die drei Kategorien

‱ Opfer wie FlĂŒchtlinge, Vertriebene und Opfer des Menschenhandels
‱ erwĂŒnschte Hochqualifizierte und
‱ wirtschaftlich notwendige geringfĂŒgig qualifizierte sozial unerwĂŒnschte Migranten

eingeteilt. Das beeinflusst die RĂŒckkehr und die Behandlung der RĂŒckkehrer durch die Staaten und ihre Darstellung in den Medien.cite-ref-11[11]

FĂŒr Remigrationen gelten potentiell dieselben heterogenen BeweggrĂŒndecite-ref-1-9-1[9] wie fĂŒr andere Formen der Migration. Es können jedoch zusĂ€tzliche Faktoren dazukommen, wie etwa der Wunsch, sich nach einer politisch motivierten Emigration in den verĂ€nderten Herkunftskontext einzubringen. Zu den hĂ€ufig genannten individuellen Pushfaktoren gehören Rassismus und Diskriminierung im Aufenthaltsort, Heimweh und gesundheitliche Probleme. Pullfaktoren sind oftmals die familiĂ€ren und sozialen Bande zum Herkunftsort, soziale Sicherheit (z. B. Pflege von oder durch Verwandte bei Krankheit und Alter, Kinderbetreuung) und Renteneintritt. Die mit der RĂŒckkehr verbundenen Erwartungen werden oft nicht erfĂŒllt (sowohl der Migrant wie auch RĂŒckkehrumgebung haben sich wĂ€hrend der Abwesenheit verĂ€ndert) und es kommt zu EnttĂ€uschung und Frustration, so dass der Remigrant evtl. wieder in sein Gastland zurĂŒckkehren will.cite-ref-12[12]

RĂŒckkehr ist nicht gleichbedeutend mit dem Ende des Migrationsvorganges, sondern sie kann Teil eines Migrationsverlaufs oder im Fall der Zirkularmigration eines wiederkehrenden Zyklus bei Individuen oder Gruppen sein.cite-ref-1-9-2[9] Eine Einordnungsmöglichkeit der transnationalen Remigration orientiert sich am relativen Entwicklungsstand der beiden betroffenen LĂ€nder und kennt drei Typen: Remigration zwischen etwa gleich entwickelten Staaten, die RĂŒckkehr aus einem hochentwickelten Staat in einen weniger entwickelten und die RĂŒckkehr aus einem weniger entwickelten in einen höher entwickelten Staat.cite-ref-13[13]

Mit zunehmendem rĂ€umlichen Abstand ist die Remigrationsneigung von Langzeitmigranten geringer, da die wirtschaftliche, soziale und psychologische Trennung zwischen Heimatort und Aufenthaltsort grĂ¶ĂŸer ist. Zwischen nĂ€her zusammenliegenden Staaten können dagegen transnationale Kontakte, vor und nach der RĂŒckkehr gepflegt werden.cite-ref-14[14]

Wirtschaftliche ErklÀrungsansÀtze

In der Wirtschaftswissenschaft wird die individuelle RĂŒckwanderungsentscheidung durch Überlegungen der Nutzenoptimierung erklĂ€rt. Als GrĂŒnde werden die PrĂ€ferenz fĂŒr Konsum am Herkunftsort, höhere Kaufkraft im Herkunftsort, Erreichung einer Ressourcenverbesserung (Zielsparen, Qualifikationen) und wirtschaftliche Schocks auf der makroökonomischen Ebene (Wechselkurs, KaufkraftparitĂ€t, Arbeitskraftnachfrage und Lohnniveau) oder mikroökonomischen Ebene (Arbeitslosigkeit, persönliche Zukunftsaussichten) und weiteres aufgefĂŒhrt. Die Empirie dazu ist gering.cite-ref-15[15]

Im Neoklassischen Ansatz der Wirtschaftswissenschaft werden der Lohnniveauunterschied und die Zukunftserwartung höherer persönlicher EinkĂŒnfte als Migrationstreiber angesehen. Zur RĂŒckkehrentscheidung kommt es, wenn der Migrant zu der Einsicht gelangt, dass die Differenz aus den Kosten des Aufenthalts und des Ertrages aus der Arbeitskraft falsch, d. h. zu gĂŒnstig, eingeschĂ€tzt wurden. Der RĂŒckkehrer erwartet nunmehr in seinem Heimatort den grĂ¶ĂŸeren Ertrag fĂŒr sich. Die vorherige Migration wird als Fehlentscheidung bei Unsicherheit betrachtet. Ersparnisse und Qualifikationen spielen kaum eine Rolle.cite-ref-16[16]

Die Neue Ökonomie der Arbeitsmigration (engl. new economics of labour migration NELM) sieht die RĂŒckkehr dagegen als Teil einer erfolgreichen Strategie von Migrieren, Geld verdienen, RĂŒckĂŒberweisungen in die Heimat, Ansparen und zuletzt der RĂŒckkehr zu einem sichereren und komfortableren Leben am Ursprungsort. Anders als beim individualistischen Entscheidungsmotiv des Neoklassischen Ansatzes wird eine Strategie auf der Ebene eines Familienverbandes angenommen. Das Einkommen und die Ressourcen werden maximiert und diversifiziert und es werden gegenseitige AbhĂ€ngigkeiten angenommen. Familienmitglieder bleiben im Ausland oder kehren zurĂŒck. In einer spĂ€teren Phase des Familien- oder Haushaltszyklus migrieren andere Mitglieder und stellen die weitere UnterstĂŒtzung sicher.cite-ref-17[17]

Genderaspekte

Im Geschlechtervergleich wollen Frauen seltener zurĂŒckkehren als MĂ€nner. Das erklĂ€rt sich teilweise aus der persönlichen und wirtschaftlichen UnabhĂ€ngigkeit, die Frauen im Vergleich zum frĂŒheren Leben an ihrem Herkunftsort gewonnen haben, so dass sie nicht zu den tradierten Geschlechterrollen zurĂŒckkehren wollen. Da Frauen nach fast universellen Sozialvorstellungen zur Kinder-, Alten- und Krankenpflege angehalten werden, stellt die Pflege von Nichtfamilienmitgliedern eine hĂ€ufige Einkommensmöglichkeit dar. Da die Migrantinnen mit ihren GeldĂŒberweisungen in die Heimat zum Familieneinkommen beitragen, besteht bei Pflegenotwendigkeiten im heimatlichen Umfeld weniger Erwartungsdruck auf die Emigrantinnen als auf die zurĂŒckgebliebenen Angehörigen, die Pflege zu ĂŒbernehmen.cite-ref-18[18]

RĂŒckwanderung und Ruhestand

Siehe auch

:

Altersmigration

Der Eintritt in das Rentenalter ist ein wichtiger Übergang in der Erwerbsbiografie. Die Erwerbsarbeit bestimmt nicht mehr den Aufenthaltsort und fĂŒr Migranten stellt sich die Frage nach einer Änderung des Aufenthaltsortes und ihres Status.cite-ref-19[19] Es stehen analytisch mindestens vier Möglichkeiten offen, wobei die ÜbergĂ€nge fließend sind:cite-ref-20[20]

‱ Transnationale MobilitĂ€t: Der aktuelle Wohnort wird als Hauptwohnsitz beibehalten und der Migrant pendelt zwischen den LĂ€ndern. Das ist empirisch der hĂ€ufigste Fall.
‱ Verbleib am Aufenthaltsort: Der Migrant bleibt an dem Ort, an dem er so lange im Erwachsenenalter gelebt und gearbeitet hat.
‱ Sesshafte RĂŒckkehr: Der Migrant kehrt an seinen Ursprungsort zurĂŒck.
‱ Transnationale RĂŒckkehr: Heimkehr an den Ursprungsort verbunden mit einem grenzĂŒberschreitenden Pendeln.

FĂŒr die Entscheidung von Bedeutung sind Faktoren wie Geschlecht, Gesundheit, finanzielle Aspekte, Wohnort von Familienmitgliedern (insbesondere Kinder und Enkel; Frauen tendieren zu einer stĂ€rkeren Anbindung als MĂ€nner) und bilaterale Abkommen zur sozialen Absicherung (z. B. Krankenversicherung).cite-ref-21[21]

RuhestĂ€ndler, die als Lifestyle-Migranten gealtert sind, entscheiden sich mit zunehmendem Alter zu einer RĂŒckkehr in ihre Heimat. Eine Studie zu britischen RuhestĂ€ndlern, die aus Spanien zurĂŒckkehrten, nennt die folgenden GrĂŒnde:cite-ref-22[22]

‱ Gesundheit und Pflege: Mangel an angemessenen Pflegeheimen, grĂ¶ĂŸere Gesundheitsprobleme, Sprachbarrieren und kein Zugang zu familiĂ€rer Pflege.
‱ Finanzielle Aspekte: Steigende Lebenshaltungskosten, Kosten fĂŒr Gesundheitsleistungen, WechselkursĂ€nderungen und Finanzierungsschwierigkeiten der Kranken- und Alterspflege.
‱ Soziale Lage: Tod des Partners, Familienbezug und Nostalgie, Einsamkeit und Isolation, Abgelegenheit des Wohnsitzes und Sprachbarrieren.

„RĂŒckwanderung“ der Folgegenerationen

Die „RĂŒckwanderung“ der Kinder und Kindeskinder von Migranten ist ein Sonderfall. Die Kinder von Migranten können im Kindesalter mit ihren Eltern emigriert oder nach der Emigration evtl. auch in gemischt nationalen Ehen geboren sein. Die Zugehörigkeit, IdentitĂ€t und das HeimatgefĂŒhl zum Geburtsland eines oder mehrerer ihrer Vorfahren stellen definitorische und konzeptionelle Herausforderungen dar. Die „RĂŒckkehr“ in die Heimat ihrer Eltern kann in Bezug auf sie selbst eine Auswanderung vom Geburtsort und Einwanderung in die Fremde sein. Ihr Ursprungsort (Geburtsort) ist nicht das Ziel ihrer „RĂŒckkehr“, sondern ihre „RĂŒckwanderung“ ist einfache Migration. Sie werden bei ihrer „RĂŒckwanderung“ ĂŒberspitzt ausgedrĂŒckt Fremde unter Mitmenschen der gleichen Ethnie.cite-ref-23[23]

UnschÀrfe der Begrifflichkeiten

Die Remigrationsforschung als relativ junges Forschungsgebiet hat noch terminologische Defizite in der Beseitigung von Ungenauigkeiten, Zweideutigkeiten und Stereotypen (die eine fragwĂŒrdige Dichotomie implizieren können). So nennt King (2022):cite-ref-24[24]

‱ Re-migration kann verwirren, da der Begriff auch auf Weiterwanderungen zutrifft und im englischen Return-migration eindeutiger ist.
‱ illegal fĂŒr die Beschreibung von Migranten ist falsch, da zwar der Vorgang der Migration, nicht aber eine Person illegal sein könne. Staatliche und politische Kategorisierungen dieser Art fĂŒhrten zu einer „Illegalisierung“ von Menschen.
‱ Zwischen freiwillig und erzwungen gibt es keine trennscharfe Unterscheidung (Dichotomie), sondern einen kontinuierlichen Übergang.
‱ Selbst RĂŒckkehrer und Nicht-RĂŒckkehrer kann unprĂ€zise sein, da die Person zu einem spĂ€teren Zeitpunkt zur gegenlĂ€ufigen Kategorie zĂ€hlen kann.
‱ Die Dichotomien erwĂŒnscht/unerwĂŒnscht sowie erfolgreich/missglĂŒckt können auf Einzelaspekte der Return-migration zutreffen, aber nur selten auf alle Aspekte einer Return-migration. Sie sind eher politische Deutungsraster.

Reintegration

Die Wiedereingliederung in der Heimat hĂ€ngt von zahlreichen Faktoren ab. Verfolgte, KriegsflĂŒchtlinge, abgeschobene Migranten oder mit staatlicher UnterstĂŒtzung ZurĂŒckkehrende, Studenten, Arbeits- und auch Lifestylemigranten haben unterschiedliche Erwartungen und Voraussetzungen zur Wiedereingliederung. Die Gesellschaft, Politiker und OrtsansĂ€ssigen haben wiederum andere BedĂŒrfnisse, Erwartungen und Perspektiven. Die Internationale Organisation fĂŒr Migration (IOM) definiert die Reintegration sehr weit als einen Prozess zur Wiedereingliederung oder Wiederaufnahme in eine Gruppe oder einen Prozess.cite-ref-25[25]

Damit die RĂŒckkehrförderung und die Reintegration nachhaltig sind, arbeiten seit den 1990er Jahren des FlĂŒchtlingshilfswerk (UNHCR), die Internationale Organisation fĂŒr Migration (IOM), Nichtregierungsorganisationen (NGO) und Forscher an gemeinsamen Definitionen und Konzepten.cite-ref-26[26] Dabei wurde die enge Betrachtung der RĂŒckfĂŒhrung von FlĂŒchtlingen zugunsten einer nachhaltigen RĂŒckfĂŒhrungsförderung und Reintegration auf alle Arten von Migranten erweitert und die IOM ĂŒbernahm die FĂŒhrung. Das Ziel einer nachhaltigen Reintegration wurde im Globalen Pakt fĂŒr eine sichere, geordnete und regulĂ€re Migration von 2018 vereinbart.cite-ref-27[27]

Konsequenzen der Remigration

Die Remigration hat Auswirkungen auf die IdentitĂ€t der Migranten. Laut dem Transnationalismus-Theorieansatz entstehen im Zuge der Einwanderung und RĂŒckwanderung ZugehörigkeitsgefĂŒhle zu beiden beteiligten Staaten, Regionen oder Kulturen (so genannte transnationale hybride IdentitĂ€ten). Diese bedeuten nicht unbedingt einen IdentitĂ€tskonflikt fĂŒr den Migranten, sondern addieren sich oft zu einer persönlichen IdentitĂ€t.cite-ref-1-9-3[9]

Die RĂŒckwanderung bringt unter anderem Konsequenzen bezĂŒglich der Sozialversicherung mit sich. Beispielsweise können bei der (dauerhaften) RĂŒckkehr eines AuslĂ€nders in seine Heimat RentenkĂŒrzungen anstehen und/oder die Voraussetzungen fĂŒr eine Beitragserstattung bei der gesetzlichen Rentenversicherung vorliegen (siehe hierzu zum Beispiel auch die betreffenden Abschnitte im Artikel Altersmigration).

Auf gesellschaftlicher Ebene können remigrierte Personen Modernisierungswirkungen auf die HerkunftslÀnder haben. Diese hÀngen unter anderem von den sozio-politischen VerhÀltnissen im Ausgangsland sowie auch oft von der Freiwilligkeit der Remigration und den damit verbundenen Zielen ab.cite-ref-28[28]

Untersuchungen

Vom Bundesinstitut fĂŒr Bevölkerungsforschung wurde mit der Paneldatenstudie German Emigration and Remigration Panel Study (GERPS) – einer mit dem Sozio-oekonomischen Panel verwandten Studie – der soziokulturelle Hintergrund von Emigration und Remigration untersucht.cite-ref-29[29]

FĂŒr SĂŒdtirol untersuchen die UniversitĂ€ten Bozen und Innsbruck die Remigration von SĂŒdtirolern, die sich bei der Option in SĂŒdtirol fĂŒr die Auswanderung ins Deutsche Reich entschieden hatten und denen von Italien 1948 eine RĂŒckkehroption angeboten wurde.cite-ref-30[30]

Remigration in der deutschen Geschichte

Die Migrationsgeschichte aus und nach Deutschland war seit dem 19. Jahrhundert immer wieder von signifikanten RĂŒckwanderungsbewegungen gekennzeichnet. Von den deutschen Auswanderern in die USA kehrten im 19. Jahrhundert durchschnittlich zehn Prozent zurĂŒck; die Remigrationsquote schwankte zwischen 4,7 Prozent (1859) und 49,4 Prozent (1875).cite-ref-31[31] Die Entscheidung zur Remigration konnte an der VerschĂ€rfung der amerikanischen Einwanderungsgesetze 1875 und 1882 liegen, an einer gescheiterten Integration in die englischsprachige Gesellschaft der USA, oder an wirtschaftlichen und politischen Schwierigkeiten wie dem amerikanischen BĂŒrgerkrieg.cite-ref-32[32]

Von den etwa 600.000 Deutschen und Österreichern, die in der Zeit des Nationalsozialismus ins Exil gegangen waren, kehrte nur ein kleiner Teil zurĂŒck.cite-ref-33[33] Zwar garantierte ihnen Artikel 116 des Grundgesetzes fĂŒr die Bundesrepublik Deutschland, dass sie die deutsche Staatsangehörigkeit zurĂŒckerhielten, die sie bei ihrer AusbĂŒrgerung durch die Nationalsozialisten verloren hatten.cite-ref-34[34] Doch namentlich viele dem Holocaust entronnene Juden – sie machten den Großteil der Exilanten aus – wollten nach 1945 mit Deutschland und den Deutschen, die im NS-Staat geblieben waren, nichts mehr zu tun haben. Bis 1960 kehrten nur 12.000 Juden nach Deutschland zurĂŒck. Deutlich grĂ¶ĂŸer war die Remigrationsquote bei politisch Verfolgten.cite-ref-35[35]

Einigen sozialdemokratischen Remigranten gelang in der Geschichte der Bundesrepublik eine spektakulĂ€re Karriere: Heinz KĂŒhn, Wilhelm Hoegner, Max Brauer, Herbert Weichmann, Ernst Reuter und Willy Brandt wurden Regierungschefs ihrer jeweiligen BundeslĂ€nder, Brandt wurde Bundeskanzler. Herbert Wehner und Erich Ollenhauer nahmen fĂŒhrende Positionen in der SPD ein.cite-ref-36[36] Prominente kommunistische Remigranten kamen in der Gruppe Ulbricht aus der Sowjetunion in die Sowjetische Besatzungszone (SBZ), um die Sowjetarmee beim Aufbau neuer Strukturen zu unterstĂŒtzen.cite-ref-37[37]

Prominente Remigranten aus dem Kulturleben waren etwa Anna Seghers, Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, Bert Brecht, Alfred Döblin, Fritz Kortner, Paul Dessau, Erwin Piscator und Hilde Domin. Andere wie Carl Zuckmayer und Thomas Mann verließen zwar nach 1945 ihr amerikanisches Exil, ließen sich aber in der Schweiz nieder. In einem öffentlichen Briefwechsel mit Walter von Molo und Frank Thiess erklĂ€rte Mann, eine kulturelle BetĂ€tigung sei nach 1933 in Deutschland unmöglich. Viele Kulturschaffende trafen nach ihrer RĂŒckkehr auf Feindseligkeit der deutschen Mehrheitsbevölkerung. Dies galt insbesondere, wenn sie als Angehörige der Armeen der SiegermĂ€chte nach Deutschland zurĂŒckkamen, wie es Klaus Mann, Hans Habe oder Alfred Döblin getan hatten.cite-ref-38[38]

Sowohl in der SBZ als auch in den Westzonen wurde von Remigranten erwartet, die Daheimgebliebenen zu rehabilitieren. Auch unterstellte man ihnen, sich im Ausland lediglich „ausgeruht“ zu haben. Viele Remigranten hatten in der unmittelbaren Nachkriegszeit Schwierigkeiten mit der Versorgung mit Alltagsprodukten: Lebensmittelkarten wurden ihnen vorenthalten, da sie naturgemĂ€ĂŸ keine „Lebensmittel-Kartenstellen-Abmeldung“ ihres frĂŒheren Aufenthaltsortes vorweisen konnten.cite-ref-39[39]

WĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs wurden acht Millionen Zwangsarbeiter angeworben oder ins Deutsche Reich verschleppt. Sie kehrten ab 1945 wieder in ihre HeimatlĂ€nder zurĂŒck.cite-ref-40[40]

Das Wirtschaftswunder der 1950er und 1960er Jahre fĂŒhrte in der Bundesrepublik zu einem erheblichen Mangel an ArbeitskrĂ€ften, den man in den Jahren 1955 bis 1968 durch die Anwerbung so genannter Gastarbeiter vor allem aus SĂŒdeuropa und der TĂŒrkei ausglich. Die Anwerbungen wurden bis 1964 auf ein Jahr oder zwei Jahre befristet, sodass ein Großteil der Betroffenen nach Ablauf seiner BeschĂ€ftigung in sein Herkunftsland remigrierte. Dies betraf den Großteil der angeworbenen Arbeiter, nĂ€mlich 12 von insgesamt 14 Millionen.cite-ref-41[41] Viele Jugoslawen und die meisten TĂŒrken, die als so genannte Gastarbeiter gekommen waren, blieben aber, unter anderem weil ihnen eine erneute Einreise nach ihrer Remigration nicht erlaubt war; auch die politische InstabilitĂ€t in ihren HerkunftslĂ€ndern wie namentlich die Jugoslawienkriege ab 1991 senkten die Motivation zur Remigration.cite-ref-42[42]

Unter der Kanzlerschaft Helmut Kohls stiegen die Zahlen tĂŒrkischstĂ€mmiger Remigranten ab 1982 an, was an der KĂŒrzung des Kindergelds, der Zunahme auslĂ€nderfeindlicher Diskurse in der Öffentlichkeit sowie an dem RĂŒckkehrhilfegesetz vom 28. November 1983 lag:cite-ref-43[43] Bis 1984 erhielten AuslĂ€nder, die im Zuge der Anwerbeabkommen in die Bundesrepublik gekommen waren, bei Remigration in ihr Herkunftsland eine RĂŒckkehrprĂ€mie von 10.500 D-Mark und ihre bis dahin eingezahlten SozialversicherungsbeitrĂ€ge.cite-ref-44[44] Die PlĂ€ne des neuen Kanzlers gingen noch weiter: Laut einem 2013 bekanntgewordenen GesprĂ€chsprotokoll erlĂ€uterte Kohl der britischen Premierministerin Margaret Thatcher am 28. Oktober 1982, es werde „notwendig sein, die Zahl der TĂŒrken um 50 Prozent zu reduzieren“, da sie nicht zu assimilieren seien.cite-ref-45[45]

Politisches Schlagwort der Neuen Rechten

Das Institute for Strategic Dialogue in London definierte Remigration 2019 im Kontext der Neuen Rechten in einem Zusammenhang mit der Verschwörungstheorie des Großen Austauschs als „Zwangsabschiebung von Minderheiten“ und ordnet sie als „weiche Form der ethnischen SĂ€uberung“ ein.cite-ref-46[46]

Frankreich

Der Historiker und Extremismusforscher Nicolas Lebourg weist darauf hin, dass der Begriff „Remigration“ schon in den 1990er Jahren von Bruno MĂ©gret, einer FĂŒhrungsfigur des damaligen Front National, verwendet wurde und sich Marine Le Pen mittlerweile davon distanzierte, um ihre PrĂ€sidentschaftsambitionen nicht zu gefĂ€hrden.cite-ref-47[47]

Renaud Camus, einer der Vordenker des rechtsextremen Rassemblement National, propagierte nach seinem 2011 erschienenen Werk Le Grand Remplacement die „Remigration“ als Heilmittel gegen die „Masseneinwanderung“ und „Islamisierung“. Der Euphemismus fĂŒr die Vertreibung ganzer Bevölkerungsgruppen entwickelte sich zu einem SchlĂŒsselbegriff des französischen identitĂ€ren Denkens.cite-ref-48[48]

Deutschland

Als politisches Schlagwort und Euphemismus fĂŒr die Parole „AuslĂ€nder raus“cite-ref-49[49] wurde der Begriff durch die IdentitĂ€re Bewegung eingefĂŒhrt und von der Neuen Rechten wie auch der AfDcite-ref-50[50]cite-ref-51[51] ĂŒbernommen, die unter Remigration die RĂŒckfĂŒhrung „kulturfremder Menschen“cite-ref-52[52] bzw. nichteuropĂ€ischer Migranten in ihre HerkunftslĂ€nder verstehen.cite-ref-53[53] 2018 schrieb der Vorsitzende der AfD ThĂŒringen Björn Höcke von einem „großangelegten Remigrationsprojekt“, das auch „wohltemperierte Grausamkeit“ erfordere.cite-ref-54[54] Bei einem Fernsehduell mit Mario Voigt, dem Spitzenkandidaten der CDU bei den ThĂŒringer Landtagswahlen, behauptete Höcke am 11. April 2024 dagegen, mit Remigration meine er die RĂŒckkehr von 1,5 Millionen Deutschen, die in den vergangenen 30 Jahren ausgewandert seien und im Ausland lebten; darum gehe es auch seiner Partei.cite-ref-55[55]cite-ref-56[56] Der Kommunikationsberater Johannes Hillje kommentierte, Selbstverharmlosung sei eine typische Strategie von Rechtsextremisten: Höcke habe „gelogen, verdreht, verharmlost“ und sei damit durchgekommen.cite-ref-57[57]

Seit Oktober 2023 kursieren unter dem Titel Remigrationshymne in den Sozialen Medien Videos des Lieds L’amour toujours von Gigi D’Agostino, zu dem die Worte „AuslĂ€nder raus, Deutschland den Deutschen, AuslĂ€nder raus“ gesungen oder gegrölt werden.

Die Jury der Sprachkritischen Aktion Unwort des Jahres wĂ€hlte mit Gastjuror Ruprecht Polenz „Remigration“ als „beschönigend fĂŒr die Forderung nach Zwangsausweisungen und bis hin zu Massendeportationen“ zum Unwort des Jahres 2023.cite-ref-58[58]cite-ref-59[59]cite-ref-60[60] Der Begriff wurde bereits vor der besonderen Medienaufmerksamkeit auf das Treffen von Rechtsextremisten in Potsdam 2023 vorgeschlagen,cite-ref-61[61] bei dem der österreichische Rechtsextremist Martin Sellner einen sogenannten „Masterplan zur Remigration“ vorgestellt haben soll.cite-ref-62[62]

Im Februar 2024 verlangte Marine Le Pen, die Vorsitzende des französischen Rassemblement National, von Alice Weidel, der Co-Bundessprecherin der AfD, sie solle schriftlich erklĂ€ren, dass Remigration niemals Teil des AfD-Programms sein werde. Dem konnte Weidel nicht nachkommen, da im AfD-Wahlprogramm zur Europawahl 2024 explizit „Remigrationsprogramme auf nationaler und europĂ€ischer Ebene“ gefordert werden.cite-ref-63[63] In ihrer Rede zur Nominierung als Spitzenkandidatin zur Bundestagswahl im Januar 2025 sagte Weidel, man mĂŒsse die Grenzen dicht machen und RĂŒckfĂŒhrungen im großen Stil durchfĂŒhren. Sie schloss: „Wenn es dann Remigration heißen soll, dann heißt es eben Remigration.“cite-ref-64[64]

Österreich

Im Sommer 2023 nahmen Mitglieder der FPÖ-Jugend an einer Demonstration unter dem Schlagwort „Remigration“ in Wien teil. Nach Ansicht Bernhard Weidingers, Mitarbeiter der Stiftung DÖW (Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes), sind damit Massendeportationen von GeflĂŒchteten gemeint.cite-ref-65[65] Am 1. MĂ€rz 2024 veröffentlichte der rechtsextreme Österreicher Martin Sellner ein Buch mit dem Titel Remigration: Ein Vorschlag.

Im Juni 2024 forderte die FPÖ eine Remigrationskommissarin.cite-ref-66[66] FPÖ-Obmann Herbert Kickl erhob im Wahlkampf der FPÖ im Zuge der Nationalratswahl 2024 ebenfalls die Forderung nach Remigration.cite-ref-67[67]

Literatur

‱ Marina Aschkenasi: JĂŒdische Remigration nach 1945. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 22–27 (2014) (PDF).
‱ Alexander von der Borch-Nitzling: (Un)heimliche Heimat. Deutsche Juden nach 1945 zwischen Abkehr und RĂŒckkehr. Paulo-Freire-Verlag, Oldenburg 2007, ISBN 978-3-86585-801-6.
‱ Jean-Pierre Cassarino: Theorising Return Migration – The Conceptual Approach to Return Migrants Revisited. pdf, HAL Open Science, International Journal on Multicultural Societies, 2004, Nr. 6 (2), S. 253–279.
‱ Jasmin Centner: Journey of no return? Narrative der RĂŒckkehr im Kontext von Gewalt und Vertreibung im 20. und 21. Jahrhundert (= Exil-Kulturen, Bd. 6). Metzler, Stuttgart 2021, ISBN 978-3-662-63258-1.
‱ Edda Currle: TheorieansĂ€tze zur ErklĂ€rung von RĂŒckkehr und Remigration. In: Sozialwissenschaftlicher Fachinformationsdienst soFid. Migration und ethnische Minderheiten, Heft 2, 2006, S. 7–23.
‱ Michael Grisko, Henrike Walter (Hrsg.): Verfolgt und umstritten! Remigrierte KĂŒnstler im Nachkriegsdeutschland. Lang, Frankfurt am Main/Berlin/Bern/BrĂŒssel/New York/Oxford/Wien 2011, ISBN 978-3-631-61191-3.
‱ Grant W. Grams: Coming Home to the Third Reich: Return Migration of German Nationals from the United States and Canada, 1933–1941. McFarland, 2021.
‱ Russell King, Katie Kuschminder (Hrsg.): Handbook of return migration. Edward Elgar Publishing, Cheltenham 2022, ISBN 978-1-83910-004-8.
‱ Russell King (Hrsg.): Return Migration and Regional Economic Problems. Croom Helm, London 1986, ISBN 0-7099-1578-0.
‱ Marita Krauss: Heimkehr in ein fremdes Land. Geschichte der Remigration nach 1945. C. H. Beck, MĂŒnchen 2001 (Beck’sche Reihe, Bd. 1436), ISBN 3-406-47562-0.
‱ Claus-Dieter Krohn, Axel Schildt (Hrsg.): Zwischen den StĂŒhlen? Remigranten und Remigration in der deutschen Medienöffentlichkeit der Nachkriegszeit. Christians, Hamburg 2002, ISBN 3-7672-1411-3.
‱ Claus-Dieter Krohn (Hrsg.): Exil und Remigration (= Exilforschung. Ein internationales Jahrbuch, Bd. 9). edition text + kritik, MĂŒnchen 1991, ISBN 3-88377-395-6.
‱ Irmela von der LĂŒhe (Hrsg.): „Auch in Deutschland waren wir nicht wirklich zu Hause.“ JĂŒdische Remigration nach 1945. Wallstein, Göttingen 2008, ISBN 978-3-8353-0312-6.
‱ Claudia Olivier-Mensah: TransREmigration. RĂŒckkehr im Kontext von TransnationalitĂ€t, persönlichen Netzwerken und Sozialer Arbeit. transcript, Bielefeld 2017, ISBN 978-3-8376-3903-2.
‱ Julia Pauli: Return migration. In: Handbook of Culture and Migration. Hrsg.: Jeffrey H. Cohen, Ibrahim Sirkeci Edward Elgar Publishing. Cheltenham 2021, ISBN 978-1-78990-346-1.
‱ Andreas SchĂ€tzke: RĂŒckkehr aus dem Exil. Bildende KĂŒnstler und Architekten in der SBZ und frĂŒhen DDR. Reimer Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-496-02675-8.
‱ Margrit Seckelmann: Johannes Platz: Remigration und Demokratie in der Bundesrepublik nach 1945. Ordnungsvorstellungen zu Staat und Verwaltung im transatlantischen Transfer. Transcript, Bielefeld 2017, ISBN 978-3-8376-3969-8.

Weblinks

Commons

: Remigration

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wiktionary: Remigration

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

‱ Sarah Scholl-Schneider: Remigration, Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Carl von Ossietzky UniversitĂ€t Oldenburg
‱ Lemma Remigration, Online-Lexikon der Geographie, Spektrum.de
‱ Marina Aschkenasi: JĂŒdische Remigration nach 1945, Aus Politik und Zeitgeschichte, 42/2014
‱ Deutschlandkarte 30/2017 „ZurĂŒck in die alte Heimat“ des ZEITmagazins, 24. Juli 2017

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Die Definition folgt Sarah Scholl-Schneider: Remigration, in: Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Carl von Ossietzky UniversitĂ€t Oldenburg, Stand 2015
cite-note-22. ↑ Dennis Conway, Robert B. Potter: Return Migration of the Next Generations – 21st Century Transnational Mobility. Ashgate Publishing, 2009, ISBN 978-0-7546-7373-6, S. 3.
cite-note-33. ↑ Julia Pauli: Return migration. In: Handbook of Culture and Migration. Hrsg.: Jeffrey H. Cohen, Ibrahim Sirkeci Edward Elgar Publishing. Cheltenham, 2021, ISBN 978-1-78990-346-1, S. 97.
cite-note-44. ↑ Russell King (Hrsg.): Return Migration and Regional Economic Problems. Croom Helm, 1986, ISBN 0-7099-1578-0, S. 1 f.
cite-note-0-55. ↑ Edda Currle: TheorieansĂ€tze zur ErklĂ€rung von RĂŒckkehr und Remigration. In: soFid Migration und ethnische Minderheiten, Heft 2/2006, S. 7.@1@2Vorlage:Toter Link/www.gesis.org (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2024. Suche in Webarchiven)
cite-note-66. ↑ Francesco P. Cerase: Expectations and Reality: A Case Study of Return Migration from the United States to Southern Italy. In: International Migration Review 8 (1974), Heft 2, S. 245–262, doi:10.2307/3002783.
cite-note-77. ↑ Russell King: Handbook of return migration. S. 5.
cite-note-king-regional-14f-88. Russell King: Return Migration and Regional Economic Problems. 1986, S. 14 f.
cite-note-1-99. ↑ Edda Currle: TheorieansĂ€tze zur ErklĂ€rung von RĂŒckkehr und Remigration. Sozialwissenschaftlicher Fachinformationsdienst, in: Migration und ethnische Minderheiten 2006/2, S. 14–17.
cite-note-1010. ↑ Katie Kuschminder: Reintegration Strategies. Conceptualizing How Return Migrants Reintegrate. Palgrave Macmillan, Basingstoke 2017, S. 202 f.
cite-note-1111. ↑ Julia Pauli: Return migration. 2021, S. 98.
cite-note-1212. ↑ Julia Pauli: Return migration. 2021, S. 97 ff.
cite-note-1313. ↑ Russell King (Hrsg.): Return Migration and Regional Economic Problems. Croom Helm, 1986, ISBN 0-7099-1578-0, S. 5.
cite-note-1414. ↑ Russell King: Handbook of return migration. S. 4.
cite-note-1515. ↑ Jackline Wahba: The economics of return migration. In: Handbook of return migration. 2022, S. 25.
cite-note-1616. ↑ Jean-Pierre Cassarino: Theorising Return Migration – The Conceptual Approach to Return Migrants Revisited. PDF, HAL Open Science, International Journal on Multicultural Societies, 2004, Nr. 6 (2), S. 255 u. 269.
cite-note-1717. ↑ Russell King, Katie Kuschminder: Handbook of return migration. S. 5 f.
cite-note-1818. ↑ Russell King, Aija Lulle: Gendering return migration. In: Handbook of return migration. S. 64 f.
cite-note-1919. ↑ Claudio Bolzman: Labour migrants and the retirement–return nexus. In: Handbook of return migration. 2022, S. 212.
cite-note-2020. ↑ Claudio Bolzman: Labour migrants and the retirement–return nexus. In: Handbook of return migration. 2022, S. 221.
cite-note-2121. ↑ Claudio Bolzman: Labour migrants and the retirement–return nexus. In: Handbook of return migration. 2022, S. 222.
cite-note-2222. ↑ Charles Betty, Kelly Hall: The Myth of no Return? Why Retired British Migrants in Spain Return to the UK. In: Practising the Good Life : Lifestyle Migration in Practices. Hrsg.: Kate Torkington, InĂȘs David und JoĂŁo Sardinha, Cambridge Scholars 2015, ISBN 978-1-4438-7441-0, S. 125 f.
cite-note-2323. ↑ Nilay Kilinç: Revisiting second-generation return migration to the ancestral homeland. In: Handbook of return migration. 2022, S. 292.
cite-note-2424. ↑ Russell King, Katie Kuschminder (Hrsg.): Handbook of return migration. Edward Elgar Publishing, Cheltenham 2022, ISBN 978-1-83910-004-8, S. 13 f.
cite-note-2525. ↑ Katie Kuschminder: Reintegration strategies. In: Handbook of return migration. Edward Elgar Publishing, Cheltenham 2022, ISBN 978-1-83910-004-8, S. 200 f.
cite-note-2626. ↑ Rossella Marino, Ine Lietart: The legitimisation of the policy objective of sustainable reintegration. In: Handbook of return migration. Edward Elgar Publishing, Cheltenham 2022, ISBN 978-1-83910-004-8, S. 170.
cite-note-2727. ↑ Rossella Marino, Ine Lietart: The legitimisation of the policy objective of sustainable reintegration. S. 167 und 178.
cite-note-2828. ↑ Edda Currle: TheorieansĂ€tze zur ErklĂ€rung von RĂŒckkehr und Remigration. Sozialwissenschaftlicher Fachinformationsdienst, in 2006/2 Migration und ethnische Minderheiten, S. 10–12.@1@2Vorlage:Toter Link/www.gesis.org (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2024. Suche in Webarchiven)
cite-note-2929. ↑ Bundesinstitut fĂŒr Bevölkerungsforschung: German Emigration and Remigration Panel Study (GERPS)
cite-note-3030. ↑ ReMIGRA: Return Migration as an Interdisciplinary Research Area – Using the Example of the South Tyrolean "Return Option. Autonome Provinz Bozen.
cite-note-3131. ↑ GĂŒnter Moltmann: American-German Return Migration in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Central European History 13, Heft 4 (1980), S. 378–392, hier S. 381 ff.
cite-note-3232. ↑ GĂŒnter Moltmann: American-German Return Migration in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Central European History 13, Heft 4 (1980), S. 378–392, hier S. 390 f.
cite-note-3333. ↑ Manfred Görtemaker: Geschichte der Bundesrepublik. Von der GrĂŒndung bis zur Gegenwart. C.H. Beck, MĂŒnchen 1999, ISBN 3-406-45846-7, S. 214 ff.
cite-note-3434. ↑ Hans Georg Lehmann: WiedereinbĂŒrgerung, Rehabilitation und Wiedergutmachung nach 1945. Zur Staatsangehörigkeit ausgebĂŒrgerter Emigranten und Remigranten. In: Claus-Dieter Krohn: Exil und Remigration (= Exilforschung. Ein internationales Jahrbuch, Bd. 9). edition text + kritik, MĂŒnchen 1991, ISBN 3-88377-395-6, S. 90–103, hier S. 96 f.
cite-note-3535. ↑ Marita Krauss: Die RĂŒckkehr einer vertriebenen Elite. Remigranten in Deutschland nach 1945. In: GĂŒnther Schulz (Hrsg.): Vertriebene Eliten. Vertreibung und Verfolgung von FĂŒhrungsschichten im 20. Jahrhundert. Oldenbourg, MĂŒnchen 2001, ISBN 3-486-56577-X, S. 103–124, hier S. 104 ff.
cite-note-3636. ↑ Marita Krauss: Die RĂŒckkehr einer vertriebenen Elite. Remigranten in Deutschland nach 1945. In: GĂŒnther Schulz (Hrsg.): Vertriebene Eliten. Vertreibung und Verfolgung von FĂŒhrungsschichten im 20. Jahrhundert. Oldenbourg, MĂŒnchen 2001, S. 103–124, hier S. 113.
cite-note-3737. ↑ Heinrich August Winkler: Der lange Weg nach Westen. Deutsche Geschichte II. Vom „Dritten Reich“ bis zur Wiedervereinigung, C.H. Beck, ISBN 978-3-406-66050-4, MĂŒnchen 2014, S. 124.
cite-note-3838. ↑ Manfred Görtemaker: Geschichte der Bundesrepublik. Von der GrĂŒndung bis zur Gegenwart. C.H. Beck, MĂŒnchen 1999, S. 215 f.
cite-note-3939. ↑ Jan Foitzik: Politische Probleme der Remigration. In: Claus-Dieter Krohn: Exil und Remigration. edition text + kritik, MĂŒnchen 1991, S. 104–114, hier S. 105 f.
cite-note-4040. ↑ Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte. Bd. 5: Bundesrepublik und DDR 1949–1990. C.H. Beck, MĂŒnchen 2008, S. 40.
cite-note-4141. ↑ Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte. Bd. 5: Bundesrepublik und DDR 1949–1990. C.H. Beck, MĂŒnchen 2008, S. 40; AsligĂŒl Aysel: Vom „Gastarbeiter“ zum „DeutschtĂŒrken“? Studien zum Wandel tĂŒrkischer Lebenswelten in Duisburg. Ergon, Baden-Baden 2018, ISBN 978-3-95650-430-3, S. 37 f.
cite-note-4242. ↑ Beatrix Brecht, Paul Michels: Remigration von Gastarbeitern Eine Analyse mit nichtparametrischen SchĂ€tzverfahren. In: Heinz Galler, Gerhard Heilig, Gunter Steinmann (Hrsg.): Acta Demographica 1993. Physica Verlag, Heidelberg 1994, ISBN 978-3-7908-0567-3, S. 243–256, hier insbesondere S. 254.
cite-note-4343. ↑ AsligĂŒl Aysel: Vom „Gastarbeiter“ zum „DeutschtĂŒrken“? Studien zum Wandel tĂŒrkischer Lebenswelten in Duisburg. Ergon, Baden-Baden 2018, S. 43 f.
cite-note-4444. ↑ RĂŒckkehrprĂ€mie im Glossar des Virtuellen Migrationsmuseums, Zugriff am 20. Januar 2024.
cite-note-4545. ↑ Claus Hecking: Britische Geheimprotokolle Kohl wollte offenbar jeden zweiten TĂŒrken loswerden. spiegel.de, 1. August 2013.
cite-note-4646. ↑ Jacob Davey, Julia Ebner: ‘The Great Replacement’: The Violent Consequences of Mainstreamed Extremism. Hrsg.: Institute for Strategic Dialogue. 2019, S. 5 (isdglobal.org [PDF]).
cite-note-4747. ↑ Albrecht Meier: Umstrittener Spitzenkandidat Krah – Das BrĂŒsseler AfD-BĂŒndnis wackelt. Tagesspiegel, 8. MĂ€rz 2024, aufgerufen am 8. MĂ€rz 2024.
cite-note-4848. ↑ La «remigration», un concept qui essaime au-delĂ  des identitaires. In: Liberation. 12. April 2019, abgerufen am 15. Januar 2024.
cite-note-4949. ↑ Ines Aftenberger: Die ‚identitĂ€re‘ Beseitigung des Anderen. Der gar nicht mehr so neue Neorassismus der ‚IdentitĂ€ren‘. In: Judith Goetz, Joseph Maria Sedlacek, Alexander Winkler (Hrsg.): Untergangster des Abendlandes. Ideologie und Rezeption der rechtsextremen ‚IdentitĂ€ren‘. 2. Auflage. Marta Press, Hamburg 2018, S. 217.
cite-note-5050. ↑ Geheimplan gegen Deutschland. In: correctiv.org. 10. Januar 2024, abgerufen am 11. Januar 2024.
cite-note-5151. ↑ AfD-Sprecher Höcke fordert „Verabschiedungskultur“. Abgerufen am 11. Januar 2024 (österreichisches Deutsch).
cite-note-5252. ↑ Hajo Funke: Höcke will den BĂŒrgerkrieg. In: Zeit Online. 24. Oktober 2019, abgerufen am 28. Januar 2024.
cite-note-5353. ↑ Remigration, „Neue Wörter, alter Hass“, taz vom 1. Juli 2019.
cite-note-5454. ↑ Hajo Funke: Rechtsextremismus: Höcke will den BĂŒrgerkrieg. In: zeit.de, 24. Oktober 2019.
cite-note-5555. ↑ Iris Mayer: „Radikal populistisch“. In: SĂŒddeutsche Zeitung vom 13. April 2024, S. 8.
cite-note-5656. ↑ Sebastian Huld: Höcke nicht entzaubert, aber ziemlich entnervt www.n-tv.de, 12. April 2024
cite-note-5757. ↑ Sabine am Orde: Duell mit einem Faschisten. taz vom 13. April 2024, S. 6.
cite-note-5858. ↑ Lennart Jerke, dpa, KNA Katholische Nachrichten-Agentur KNA, AFP: Sprache : „Remigration“ ist das Unwort des Jahres 2023. In: Die Zeit. 15. Januar 2024, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 15. Januar 2024]).
cite-note-5959. ↑ feb/dpa: Remigration ist »Unwort des Jahres« 2023. In: Spiegel Online. 15. Januar 2024, abgerufen am 27. Januar 2024.
cite-note-6060. ↑ https://www.unwortdesjahres.net/wp-content/uploads/2024/01/Pressemitteilung_Unwort_2023_finale_Version_Marburg.pdf
cite-note-6161. ↑ Eva Schramm: Unwort des Jahres 2023: Was verbirgt sich hinter „Remigration“? In: NDR Kultur. 15. Januar 2024, abgerufen am 16. Januar 2024.
cite-note-6262. ↑ Martin Nefzger: AfD-Mitglieder und Neonazis entwickelten bei Treffen radikalen „Masterplan“. 10. Januar 2024, abgerufen am 12. Januar 2024.
cite-note-6363. ↑ Gareth Joswig: AfD und französische Rechte: Le Pen lĂ€sst Weidel abblitzen. taz.de, 29. Februar 2024.
cite-note-6464. ↑ Alice Weidel auf AfD-Parteitag: „Dann heißt das eben Remigration“. 12. Januar 2025, abgerufen am 15. Januar 2025.
cite-note-6565. ↑ ORF at/Agenturen red: DÖW-Experte: Keine FPÖ-Abgrenzung mehr zu IdentitĂ€ren. 31. Juli 2023, abgerufen am 31. Juli 2023.
cite-note-6666. ↑ FPÖ fordert Recht auf Ernennung von EU-Kommissar. ORF.at, 11. Juni 2024, abgerufen am 11. Juni 2024 (österreichisches Deutsch).
cite-note-6767. ↑ FPÖ-Wahlkampfauftakt: Kickl hoffte auf baldigen „Mauerfall“. ORF.at, 7. September 2024, abgerufen am 8. September 2024 (österreichisches Deutsch).